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Aussenpolitik seit 1848

Die Geschichte der Schweizer Aussenpolitik seit 1848 spielte sich häufig abseits des Scheinwerferlichts ab. Das gilt für das humanitäre Engagement und die Mitarbeit in internationalen Organisationen genauso wie für die Vertretung der eigenen Interessen. Die wenigen Ausnahmen blieben jedoch in der öffentlichen Wahrnehmung haften.

Oft waren die aussenpolitischen Aktivitäten der Schweiz diskret und spielten sich fernab des öffentlichen Interessens ab. Die nachfolgenden Beispiele greifen zentrale Bereiche der Aussenpolitik des Schweizer Bundesstaats seit 1848 auf: die Interessenvertretung und Beziehungspflege der Schweiz im Ausland, das vielfältige humanitäre Engagement und die Mitarbeit in internationalen Organisationen.

Die Schweizer Vertretungen im Ausland

Dass der Bund die Interessen der Schweiz und ihrer Bürgerinnen und Bürger im Ausland vertreten soll, wurde in der Bundesverfassung von 1848 festgeschrieben. Aktuell verfolgen über 170 Schweizer Vertretungen im Ausland das Geschehen vor Ort, pflegen Kontakte mit Regierungsstellen und fördern den Austausch auf kultureller, sportlicher und wissenschaftlicher Ebene.

Die humanitäre Tradition der Schweiz

Die Schweiz ist bekannt für ihr humanitäres Engagement: Es begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde im 20. Jahrhundert weiter entwickelt – beeinflusst von zwei Weltkriegen und den kriegerischen Entwicklungen in Afrika nach 1945.

Wie die Schweiz mit der Welt vernetzt ist

In der Schweiz, vorab in Genf, haben heute mehr als 500 internationale Organisationen ihren Sitz. Gleichzeitig ist die Schweiz selber Mitglied verschiedener internationaler Institutionen – zum Beispiel der UNESCO (seit 1949), des Europarats (1963) oder der UNO (2002).

Schweizerisches Bundesarchiv

Öffnungszeiten betreffen den Lesesaal
Archivstrasse 24
CH - 3003 Bern