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Die alte Eidgenossenschaft

Um die Entstehung der Schweiz ranken sich viele Geschichten – verbriefte und sagenhafte. Unterlagen aus der Zeit vor dem ersten Einheitsstaat von 1798 finden sich auch im Schweizerischen Bundesarchiv.

Wo die Schweiz ihre Ursprünge hat, lässt sich nur schwer bestimmen. In vorgeschichtlicher Zeit lebten die keltischen Helvetier und andere Stämme im Gebiet der heutigen Schweiz. Auch der Bundesbrief von 1291 oder die Legende von Wilhelm Tell sind Teil der geschichtlichen Ereignisse und Mythen rund um die Ursprünge des Landes. Das Schweizer Kreuz, einst militärisches Erkennungsmerkmal der Eidgenossenschaft, ist erst seit 1889 offizielles Nationalwappen des modernen Bundesstaats.

Das Schweizerische Bundesarchiv hat seine Ursprünge in der Helvetischen Republik (1798-1803) und archiviert daher hauptsächlich Unterlagen ab der Entstehung dieses ersten schweizerischen Einheitsstaats. Dennoch bewahrt es auch einige Bestände aus der Zeit vor 1798 auf.

Die Eidgenossenschaft vor 1798: Schwyzer, Schweizer und Helvetier

Die Anfänge der modernen Schweiz gehen auf die Entwicklungen zwischen 1798 mit der Gründung der Helvetischen Republik und 1848 mit der Bundesstaatsgründung zurück. Die Geschichte der Eidgenossenschaft ist jedoch um einiges länger. Das Schweizerische Bundesarchiv enthält auch aus der Zeit vor 1798 diverse Unterlagen.

Weiss auf rot: das Schweizer Kreuz

Die Geschichte des Schweizer Wappens lässt sich mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. Die Ursprünge des Schweizer Kreuzes gehen auf ein militärisches Feldzeichen zurück. Erst mit der Zeit wurde das weisse Kreuz auf rotem Hintergrund zum Symbol des heutigen Bundesstaats und zum Nationalwappen.

Schweizerisches Bundesarchiv

Öffnungszeiten betreffen den Lesesaal
Archivstrasse 24
CH - 3003 Bern