Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg
Die Geschichte der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs ist nach wie vor Thema von Debatten und Forschung. Historische Quellen im Schweizerischen Bundesarchiv liefern die Grundlage dazu.
Umstrittene Flüchtlingspolitik, Behandlung von Militärinternierten, Fluchtgelder, Raubgut, nachrichtenlose Vermögen oder die Kriegswirtschaft: Die Geschichte der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs ist nach wie vor Thema aktueller Debatten und Gegenstand historischer Forschung. Im Zentrum stehen dabei häufig Fragen von Entschädigung und Wiedergutmachung. Diese Aufarbeitung kann sich auf zahlreiche wichtige Bestände im Schweizerischen Bundesarchiv stützen.
Umstrittene Flüchtlingspolitik
Die Flüchtlingspolitik während des Zweiten Weltkriegs ist eines der am besten aufgearbeiteten Kapitel der Schweizer Zeitgeschichte. Und sie bleibt umstritten. Insbesondere das Spannungsfeld zwischen Überfremdungsängsten, Antisemitismus und humanitärer Tradition sorgt für hitzige Diskussionen. Die Schweiz nahm nicht nur zivile Flüchtlinge auf. Auch über 100'000 militärische Flüchtlinge wurden interniert.
Umstrittener Finanzplatz und Kriegswirtschaft
Die Bedeutung des Schweizer Finanzplatzes war vor und während des Zweiten Weltkriegs gross. Banken verwalteten Geld von Tätern und Opfern des Nationalsozialismus und auch solches der Alliierten. Die Kriegswirtschaft kümmerte sich derweil von 1939 bis 1945 um die Zuteilung der Rohstoffe und rationierte Waren und Nahrungsmittel.
Erinnerungen an Aktivdienst und Réduit
Der Aktivdienst im Zweiten Weltkrieg ist in der Schweiz Gegenstand vieler Erinnerungen und Diskussionen. Gleiches gilt für das Réduit, das den Willen der Schweiz zum Widerstand symbolisiert.
Schweizerisches Bundesarchiv
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